Aktuelles

 

Aktuelle Termine

Herzliche Einladung zur Veranstaltung mit dem Thema:

Jagd im Zeiten von Klimawandel und Waldumbau mit Stefan Schopf, Vorsitzender des Arbeitskreises "Waldumbau"des Landesjagdverbandes Bayern e.V.weiter


Bayerischer Jagdverband e.V.

  • Jäger präsentieren Jagdkonzept für Waldumbau

    • Artenvielfalt im Wald – Bayerischer Jagdverband (BJV) begrüßt die Waldinitiative von Ministerpräsident Söder – gesunde Mischwälder sind der beste Lebensraum für unsere Wildtiere und praktizierter Klimaschutz

    • BJV-Arbeitskreis „Waldumbau, Klimawandel und Jagd“ erarbeitet Jagdkonzept – ein entscheidender Baustein für den Waldumbau

    • Verbiss schadet dem Klimawald nicht

    München, 16. Oktober 2019 (gh) – Der BJV begrüßt die Forderung nach dem Umbau zu klimastabilen und naturnahen Wäldern. Sie dienen nicht nur dem Klimaschutz und nutzen nicht nur den Menschen sondern auch den tierischen Waldbewohnern. Waldumbau darf aber nicht zu Lasten der Wildtiere gehen. Eine ökologische Waldbewirtschaftung schließt die Tiere im Wald nicht aus, im Gegenteil, sie betrachtet das Ökosystem Wald ganzheitlich und setzt auf Wald und Wild, einem Grundsatz, für den sich der BJV schon lange stark macht.

    Waidgerechte Jagd ist wichtiger Baustein für Waldumbau

    Ein wichtiger Baustein, die ehrgeizigen Wald-Ziele zu erreichen, ist eine nachhaltige, waidgerechte Jagd. Der Garant für die Umsetzung dieser nachhaltigen Jagd sind die Jägerinnen und Jäger in Bayern. Es ist Aufgabe der Jäger, und das ist gesetzlich so festgelegt, einen artenreichen und gesunden Wildbestand in einem ausgewogenen Verhältnis zu seinen natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten.

    Einbindung der Jagd ist zwingend notwendig

    Die Jäger wissen  als staatlich geprüfte Experten wie eine Bejagung zielgerichtet umgesetzt werden kann, ohne die heimischen Wildarten in ihrem Bestand zu gefährden oder die Sozialstruktur der Wildtiere zu zerstören. Deshalb ist die enge Einbindung der Jagd auch beim Thema Waldumbau zwingend notwendig.

    BJV-Arbeitskreis Waldumbau, Klimawandel und Jagd

    Der BJV hat dazu einen „Arbeitskreis Waldumbau, Klimawandel und Jagd“ ins Leben gerufen, wo Fachleute aus dem Forst, Waldbesitzer und Jäger ihr Wissen einbringen. Prof. Dr. Hartmut Wunderatsch, BJV-Präsidiumsmitglied und Vorsitzender des BJV-Arbeitskreises Waldumbau, Klimawandel und Jagd: “Unser Arbeitskreis begrüßt die Entscheidung der  Bayerischen Staatsregierung, die Bewirtschaftung des Staatswaldes vorrangig an ökologischen Zielen auszurichten. Den Privatwaldbesitzern werden wir wie in den letzten Jahrzehnten beim Waldumbau verantwortungsvoll zur Seite stehen. Ein stabiler Mischwald ist auch im Interesse der bayerischen Jäger.”

    BJV Jagdkonzept zum Waldumbau

    Der BJV begleitet die Waldbesitzer auf diesem Weg mit einem ausgefeilten Jagdkonzept. Die wichtigsten Eckpfeiler dieses Konzeptes sind:

    • Jäger und Waldbesitzer sind Partner, die gemeinsam den Waldumbau umsetzen
    • Die Schaffung von Ruhezonen im Wald, in denen das Wild nicht gestört wird
    • Die Einhaltung von Ruhezeiten auch während der Jagdzeit, Intervalljagd
    • Besucherlenkung
    • Einzelschutz vor allem für Baumarten, die hierzulande nicht heimisch sind
    • Artgerechte Fütterung in der Notzeit
    • Lebensraum verbessernde Maßnahmen, Schaffung von Trittsteinen und hochwertigen Biotopflächen, vor allem auch an den Waldrändern Maßnahmen zur Innenraumgestaltung des Waldes
    • Schwerpunktbejagung in den Forstkulturen

    Verbiss schadet Klimawald nicht, im Gegenteil!

    Im Klimawald darf die Wirtschaftlichkeit nicht im Vordergrund stehen, die Bäume müssen ihren ökologischen Nutzen erfüllen. Prof. Wunderatsch: „Ein Verbiss spielt dabei keine Rolle mehr, im Gegenteil: Verbissene Bäumchen bilden ein starkes Wurzelwerk aus, das später große breite Kronen tragen kann, und die leisten eine höhere CO2-Assimilation, als die schlanken Wirtschaftswaldbäume mit ihren kurzen Pinselkronen.“

    Datei: Pressemitteilung Waldumbau (PDF-Datei)

    Bildnachweis: BJV

    Jagd ist gelebter Naturschutz

    Herausgeber: Bayerischer Jagdverband e.V., Hohenlindner Str. 12, 85622 Feldkirchen,
    Tel.: 089 / 990 234-0, Fax: 089 / 990 234-35, E-Mail: info@jagd-bayern.de,
    Web: www.jagd-bayern.de

    Der Bayerische Jagdverband (BJV) ist ein staatlich anerkannter Naturschutzverband mit rund 50.000 Mitgliedern. Er ist die politische Vertretung der Jägerinnen und Jäger in Bayern
    Haben Sie Fragen zu Themen rund um Wild, Jagd, Natur und Naturschutz? Interessieren Sie Zahlen und Fakten? Dann helfen wir Ihnen gerne weiter:
    Pressesprecher: Thomas Schreder (ts),
    Tel. 089 – 990 234 77, E-Mail: t.schreder@jagd-bayern.de
    Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse: Dr. Gertrud Helm (gh),
    Tel.: 089 – 990 234 38, E-Mail: gertrud.helm@jagd-bayern.de

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  • BJV-Präsident Prof. Dr. Vocke lässt sein Amt ruhen

    Mit Respekt vor der Entscheidung und Anerkennung der geleisteten Arbeit teilen wir mit, dass der Präsident des Bayerischen Jagdverbandes, Prof. Dr. Jürgen Vocke, seine Ämter im Verband mit sofortiger Wirkung bis zur Klärung der Vorwürfe gegen ihn ruhen lässt. Vocke: „Mit Blick auf die derzeitige öffentliche Berichterstattung lasse ich in Verantwortung dem Verband, aber auch meiner Familie gegenüber mein Amt als Präsident vorerst ruhen, insbesondere bis zur endgültigen Klärung der Vorwürfe einer seitens eines BJV-Präsidiumsmitgliedes gegen mich erhobenen Strafanzeige. Nach Abschluss der staatsanwaltschaftlichen Prüfung werde ich gemeinsam mit meinen Präsidiumskollegen das weitere Vorgehen beraten. Ich hoffe und baue auf eine zeitnahe endgültige Klärung der Vorwürfe.“

    Während dieser Zeit wird die Führung des Verbandes – wie in der Satzung vorgeschrieben – vom Vizepräsidenten mit den meisten Stimmen und der Landesschatzmeisterin gemeinsam kommissarisch übernommen.

    Datei: Pressemitteilung BJV-Präsident lässt Amt ruhen (PDF-Datei)

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  • Raufußhuhnsymposium in Brixen

    Der Südtiroler Jagdverband, der Tiroler Jägerverband und der Bayerische Jagdverband e. V. laden zu einer gemeinsamen Fachveranstaltung ein. Das Symposium findet vom 24. bis 25. Oktober in Brixen. Genauere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm. Wir bitten um Voranmeldung beim Südtiroler Jagdverband.

    Programm (PDF-Datei)
    Anmeldung (PDF-Datei)

    Bildquelle: R. Siegel / Piclease

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  • Eindrücke vom Jägerflohmarkt auf der Messe in Landshut

    Anlässlich der Jagdmesse in Landshut hat das Bayerische Jägerinnenforum Niederbayern vier Messetage lang einen Jägerflohmarkt organisiert und angeboten.

    Erstmalig zum Test wurde heuer aus verschiedenen Nachlässen jagdliches Zubehör angeboten und die Resonanz war durchweg positiv. Gesammelt und zwischengelagert von Julia Eberl, Veronika Meyer und Renate von Riedesel fanden so manche alte Taschen- und Jagdmesser, alte Ferngläser, Fachbücher, Zinnteller und auch viele Gehörne neue Besitzer.  Einer Jagdschule konnten wir mit Knopfböcken und abnormen Rehgehörnen tolles Anschauungsmaterial übergeben.

    Der Erlös wird als Spende dem Jagdverband zweckgebunden für die “Natur – und Umweltbildung” zur Verfügung gestellt.

    Wehmütig nahm mancher ältere Jäger die alten Lockinstrumente oder die ersten Taschenmesser in die Hand oder blätterte in den Jagdbüchern aus früherer Zeit. Von der Abwurfstange bis zum alten Zielfernrohr war alles vorhanden, am letzten Tag gingen noch die schweren alten Ferngläser weg, einige zum Wandern oder Dekorieren.

    Die Flohmarktware bot die Gelegenheit mit vielen Messebesuchern ins Gespräch zu kommen, ganz spontan konnten so einige Jägerinnen und Jäger aus Landshut, die neu in der Stadt wohnen, mit Jagdkontakt geholfen werden.

    Erstaunlicherweise waren die vier Tage auch viele an Stand, die vorhaben den Jagdschein zu machen, sich aber noch nicht sicher sind, wo und wie sie es anstellen sollen. So konnten wir wertvolle Tipps geben und unmittelbar Kontakte zu den Kreisgruppen und Jagdschulen herstellen, denn die Regierungsbezirksgruppe Niederbayern war neben der BJV Service GmbH auch mit einem Stand vertreten.

    Gern nehmen wir wieder Ware an, für die nächsten Messen. Vielen Dank den zahlreichen Jägerinnen aus Niederbayern und der Oberpfalz für die Kuchenspenden und die Organisation und Mithilfe.

    Bildergalerie

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  • Jagd, Fisch und Natur – erfolgreiche Messetage in Landshut

    Landshut, Feldkirchen, 08. Oktober 2019 (gh): Vier Tage lang drehte sich im Messepark Landshut alles um Jagen, Fischen und Bogensport. Zum 5. Mal war der Bayerische Jagdverband (BJV) Partner der Niederbayernschau mit der beliebten und familiären Jagdmesse „Jagd, Fisch & Natur“.

    Auch dieses Jahr konnten wir mit dem Stellvertretenden Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger, einen prominenten Schirmherren gewinnen. In seiner Festrede rief er Jäger, Landwirte und Förster auf, an einem Strang zu ziehen. Großer Andrang herrschte am Eröffnungstag, als Axel Kuttner, BJV-Regierungsbezirksvorsitzender von Niederbayern und die bayerische Jagdkönigin Lisa Müller, die Gäste willkommen hießen. Eine besondere Auszeichnung und ein großes Dankeschön gingen an Günther Eggersdorfer, den Vorsitzenden der BJV-Kreisgruppe Landshut. Ohne ihr Engagement wäre der Messeauftritt in Landshut nicht denkbar.

    Die Highlights in den Hallen und im Freigelände waren wieder das riesige Diorama mit unseren heimischen Wildarten von Tierpräparator Ludwig Krinner, die Vorstellung der vielen unterschiedlichen Hunderassen und die Präsentation der Greifvögel. Sie lockten viele Besucher an. Am Stand der Wildland Stiftung Bayern konnten die Gäste „Wilde Hühner“ wie Auerwild, Fasan oder Rebhuhn kennen lernen. Das Jägerinnenforum Bayern lud zur Schnäppchenjagd auf einen bunten Jägerflohmarkt und die Kinder konnten am Stand der Jungen Jäger Bayern hautnah Natur entdecken und erleben. Auch kulinarisch war einiges geboten. Am beliebtesten bei den Gästen waren köstliche Wildburger und Döner vom Wild.

    Pressemitteilung Messebilanz Landshut (PDF-Datei)

     

     

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  • “Jagd- und Fischereimesse” in Ulm vom 20.-22. September 2019

    Die Jägerinnen Lisa Halbherr, Heike Wittmacher und Christina Graf der Kreisgruppe Neu-Ulm konzipierten auf der Jagdmesse in Ulm die Ausstellung „Leben in Hecke und Wiese“. Liebevoll gestalteten die Jägerinnen einen Lebensraum für Tiere und Vögel, der an die Idee einer Benjeshecke angelehnt war. Ziel war es, die Besucher und Gartenbesitzer anzuregen, im Großen sowie im Kleinen, je nach Platz, viel Natur und Lebensraum für die Heckenbewohner anzubieten.  Dazu gab es eine selbst zusammengestellte Info über „die Vernetzung von Lebensräumen mit Benjeshecken“.

    Am Samstag fand das traditionelle Jägerinnentreffen statt, diesmal luden die Kolleginnen aus Baden-Württemberg zu einem Gedankenaustausch ein.

    P. Wölfle

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