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Bayerischer Jagdverband e.V.

  • Die SVLFG verschickt wieder Beitragsbescheide – legen Sie rechtzeitig Widerspruch ein!

    Derzeit werden von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) wieder Beitragsbescheide verschickt. Wir raten Ihnen dringend, innerhalb der vorgegebenen Frist von vier Wochen Widerspruch dagegen einzulegen.

    Durch die Beitragsneuordnung wurden durch die Umstellung der Berechnungsgrundlage von Jagdwert auf Jagdfläche die Beiträge sukzessive von 2013 bis 2018 angepasst. Bei 80 Prozent der Revierinhaber hat dies zu Beitragssteigerungen geführt.

    In diesem Jahr sollten die Beiträge eigentlich weitgehend gleich bleiben. Die SVLFG hat den Hebesatz von 6,48 auf 6,59 Euro angehoben. Auch wurden in diesem Jahr erstmalig wieder die Mindest- und Höchstgrundbeitrag erhöht, was insgesamt in einigen Fällen wiederum zu Steigerungen der Gesamtbeiträge führen kann.

    Unter Angabe des Aktenzenzeichens des BJV-Musterprozesses S 8 U 5014/15 sollten Sie deshalb unbedingt Widerspruch gegen Ihren Beitragsbescheid einlegen. Ein Muster für die Formulierung des Widerspruchs ist anliegend beigefügt.

    Wichtig: Der Beitrag ist dennoch zu bezahlen – allerdings mit dem Vermerk „unter Vorbehalt“. Grundsätzlich ist gegen jeden Beitragsbescheid erneut Widerspruch einzulegen.

    Widerspruchsvorlage (PDF-Datei)

    Weitere Informationen zum Beitragsbescheid und zur Beitragsberechnung finden Sie unter: https://www.svlfg.de/beitrag-lbg#d62b2aa1

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  • Stoppt den Krieg gegen unsere heimische Tierwelt!

    • Der Bayerische Jagdverband (BJV) verurteilt die Forderung der Grünen, Nachtzieltechnik auch für die Jagd auf Reh- und Rotwild freizugeben.
    • Der BJV setzt auf biologischen Sachverstand beim Waldumbau, auf Wertschätzung der Natur und gelebte Ökologie, nicht auf ideologische Parolen

    München, 19. August 2019 – Der Bayerische Jagdverband (BJV) verurteilt die maßlose Intoleranz der Grünen gegenüber unserem heimischen Reh- und Rotwild auf’s Schärfste. „Mir ist es unverständlich, dass eine Partei, die sich den Einsatz für die Natur auf die Fahnen schreibt, geradezu Krieg führt gegen einige unserer heimischen Wildarten, um einer rein gewinnorientierten, hochintensiven Forstwirtschaft das Wort zu reden“, so BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke. „Während die Bayerische Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern die heimischen Wildtiere für die Bevölkerung endlich wieder erlebbar machen wollen, präsentieren die Grünen den Bürgern nur eine rigorose Totschieß-Mentalität.“ In der Forderung von Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen, nach dem Einsatz von Nachtzieltechnik bei der Jagd auf heimisches Schalenwild, sieht der BJV wieder einmal bestätigt, dass den Grünen ideologische Parolen wichtiger sind, als ökologische Zusammenhänge, biologischer Sachverstand und Artenschutz. Vocke: „Wer Wildtiere und ihren Nachwuchs Tag und Nacht gnadenlos verfolgen will, nur um die Bestände herunterzuschießen und ohne dass damit der Waldentwicklung wirklich genutzt wird, der handelt unverantwortlich gegenüber der Natur.“

    Ja zu klimastabilen Wäldern

    Auch der BJV spricht sich klar für den Umbau zu klimastabilen und naturnahen Wäldern aus. Sie dienen nicht nur dem Klimaschutz und nutzen nicht nur den Menschen sondern auch den tierischen Waldbewohnern. Selbstverständlich wissen die bayerischen Jägerinnen und Jäger um die Sorgen der Privatwaldbesitzer und der Notwendigkeit angepasster Wildbestände. Deshalb unterstützen sie die Waldentwicklung durch eine effektive Jagd nach den gesetzlichen Vorschriften aus Bund und Land.

    Der Waldumbau darf aber nicht zu Lasten der Wildtiere gehen. Eine ökologische Waldbewirtschaftung  schließt die Tiere im Wald nicht aus, im Gegenteil, sie betrachtet das Ökosystem Wald ganzheitlich und setzt auf Wald mit Wild.

    Klimaschutz und Artenvielfalt statt Jagd nach dem Gewinn

    Ministerpräsident Dr. Markus Söder fordert, der Wald solle primär nicht mehr der Gewinnerzielung sondern dem Klimaschutz und der Artenvielfalt dienen.  Der BJV kann das nur unterstützen, vor allem im Staatswald. Privaten Waldbesitzern, die vom Holz leben, muss ein Wirtschaften natürlich weiterhin möglich sein.

    Bäume mit Verbiss sind kein Problem für den Klimaschutz, denn sie sterben keineswegs ab, sondern wachsen munter weiter. Sie wachsen allerdings nicht ganz so schnell und sind stärker verzweigt. Für den Klimaschutz aber ist dieser Baum genauso wertvoll. Denn Verbiss ist kein ökologisches, sondern allein ein wirtschaftliches Problem.

    Waldumbau mit Wild

    Der BJV fordert deshalb ein klares Bekenntnis zu den heimischen Wildtieren in einem  dazugehörigen artenreichen Wald und verurteilt einseitige Forderungen, die nur zu Lasten der Wildtiere gehen und die Schuld an den aktuellen Waldkalamitäten dem Reh- und Rotwild in den Äser schieben wollen.

    Bildnachweis: Astrid Brillen / Piclease

    Jagd ist gelebter Naturschutz

    Datei: PRESSEMITTEILUNG Nachtzieltechnik auf Schalenwild

    Ansprechpartner für Pressefragen

    Thomas Schreder, Pressesprecher
    Tel. 089 / 990 234 77
    E-Mail: t.schreder@jagd-bayern.de

    Dr. Gertrud Helm, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse
    Tel. 089 / 990 234 38
    E-Mail: gertrud.helm@jagd-bayern.de

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  • Stoppt den Abschuss der Gams in der Kürnach!

    • Der Bayerische Jagdverband (BJV) verurteilt die Mobilmachung gegen die Gams in der Kürnach

    München, 08. August 2019 – Derzeit wird aufgerüstet in der Kürnach, dem bewaldeten Höhenzug im Landkreis Oberallgäu. Die Jagd auf die Gams ist seit ersten August erlaubt, jetzt wird dort mobil gemacht gegen die alteingessenen Alpenbewohner. Obwohl das Staatsjagdrevier Kürnacher Wald FFH-Gebiet ist und einem besonderen Schutz unterliegt und auch die Gams selbst unter dem besonderen Schutz der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie steht, soll der Abschuss der Gämsen verdoppelt werden. Dabei ist die Situation völlig ungeklärt, es gibt kein Monitoring, wie es die FFH-Richtlinie vorschreibt, es gibt keinerlei zuverlässige Daten über den Bestand und die Sicherung der Population.

    Mobilmachung gegen die Gams in Kürnach – Foto: BJV

    Sicher ist nur, seit jeher zählen die Vorberge in der Kürnach zum natürlichen Lebensraum der Gämsen. Die Jäger der Region befürchten nun, dass die Gams dort gänzlich ausgerottet werden soll.

    „Der BJV verurteilt aufs schärfste die unverhältnismäßige Abschusserhöhung in der Kürnach ohne wissenschaftliche Datengrundlage über die Entwicklung und Zusammensetzung der Population“, erklärt Fred Steinberger, BJV-Regierungsbezirksvorsitzender von Schwaben. „Wir fordern, dass der jetzige überhöhte Abschussplan ausgesetzt und ein Monitoring durchgeführt wird. Außerdem erwarten wir eine Antwort von den Bayerischen Staatsforsten, wie nachhaltige Jagd und eine solche regelrechte Mobilmachung zusammenpassen.“

    Jagd ist gelebter Naturschutz

    Datei: PRESSEMITTEILUNG Gams in Kürnach

    Ansprechpartner für Pressefragen

    Thomas Schreder, Pressesprecher
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    E-Mail: t.schreder@jagd-bayern.de

    Dr. Gertrud Helm, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse
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  • Nur Wald mit Wild ist gelebte Ökologie – Schluss mit Botschaften von Balkonbiologen und Verbalökologen

    Nur Wald mit Wild ist gelebte Ökologie – Schluss mit Botschaften von Balkonbiologen und Verbalökologen

    • Artenvielfalt im Wald – Bayerischer Jagdverband (BJV) begrüßt die Waldinitiative von Ministerpräsident Söder – gesunde Mischwälder sind der beste Lebensraum für unsere Wildtiere und praktizierter Klimaschutz
    • BJV steht auf der Seite der heimischen Wildtiere und lehnt einseitige Forderungen zu Lasten unserer Wildtiere ab
    • BJV setzt auf biologischen Sachverstand und nicht auf abgedroschene Parolen

    München, 08. August 2019 – Der BJV begrüßt die Forderung nach dem Umbau zu klimastabilen und naturnahen Wäldern. Sie dienen nicht nur dem Klimaschutz und nutzen nicht nur den Menschen sondern auch den tierischen Waldbewohnern. Die bayerischen Jägerinnen und Jäger unterstützten die Waldentwicklung durch eine effektive Jagd nach den gesetzlichen Vorschriften aus Bund und Land. Der Waldumbau darf aber nicht zu Lasten der Wildtiere gehen. Eine ökologische Waldbewirtschaftung schließt die Tiere im Wald nicht aus, im Gegenteil, sie betrachtet das Ökosystem Wald ganzheitlich und setzt auf Wald mit Wild.

    Selbsternannte Ökologische Jägervereinigung ist mit ihrem Slogan „der Wald zeigt, ob die Jagd stimmt“ auf dem Holzweg

    Wer – wie eine kleine Gruppe selbsternannter Ökojäger – nur rigoros „Wald vor Wild“ als Allheilmittel anbietet, ist auf dem Holzweg. Denn  Maßnahmen wie mehr Jagd auf Rehwild, kürzere Pachtverträge, Verbot von Winterfütterung werden nicht dazu führen, dass es dem Wald besser geht. Im Gegenteil, mit solchen abgedroschenen Rezepten wird Verbiss provoziert. Außerdem ist Jagd viel mehr als nur die immer wiederkehrende Forderung nach höheren Abschusszahlen beim Schalenwild.

    Das beweisen die Ergebnisse des Forstlichen Gutachtens. Generell ist der Verbiss seit Einführung des Forstlichen Gutachtens ganz entscheidend zurückgegangen. In den Regionen der dauernden roten Hegegemeinschaften gerade in Regionen wie Unterfranken aber fordert der BJV einen Paradigmenwechsel. „Hier ist die Abschusserhöhung kein wirksames Instrument“, betont Enno Piening, BJV-Vizepräsident und Regierungsbezirksvorsitzender von Unterfranken, „es muss weitere flankierende Maßnahmen geben, um dem Wald zu helfen.“

    „Wir brauchen mehr Lebensraum statt höhere Abschüsse“

    „Seit rund 20 Jahren ist bei uns die Verbissquote trotz ständig steigender Abschusszahlen nahezu gleichgeblieben“, so Piening.“ Ausgeräumte Fluren, fehlende Hecken und Ackerrandstreifen treiben das Rehwild in die wenigen Waldinseln, die in der intensiven Agrarlandschaft noch zu finden sind. Unter solchen Bedingungen genügen schon ein bis zwei Rehe pro 100 Hektar, um Verbiss-Schäden an den saftigen Jungpflanzen zu produzieren. Wir brauchen hier keine erhöhten Abschusszahlen, sondern mehr artgerechten Lebensraum.“ Zumal in einer ausgesprochenen Trockenregion wie etwa im Landkreis Kitzingen die Naturverjüngung auch ohne jeden Wildeinfluss bei ausbleibenden Niederschlägen keine Chance hat.

    Weltmeister im Unsichtbarmachen

    Zunehmender Freizeitdruck und teils immer intensivere Bejagung machen die Jagd immer schwieriger. Die Rehe, die „Weltmeister im Unsichtbarmachen“ bleiben in der Dickung. Gerade mit den ersten Erfolgen des Waldumbaus finden sie dort alles, was sie brauchen: Versteck und Nahrung.

    Abgedroschene Parolen statt biologischer Sachverstand

    „Wer behauptet, dass Notzeitfütterung beim Rehwild viele Nachkommen bedeutet, der sollte dringend Nachhilfestunden  in Wildbiologie nehmen“, rät Thomas Schreder, Biologe und BJV-Vizepräsident. „Beim Rehwild findet die Brunft im Hochsommer statt, da wird die Zahl der Nachkommen festgelegt. Ein Reh setzt in der Regel zwei Kitze, selten einmal drei, Junggeißen meistens nur ein Kitz. Eine Notzeitfütterung ändert daran gar nichts.“ Anders ist es beim Schwarzwild, Wildschweine gehören zu den mehr gebärenden Tierarten, da spielt das Futterangebot eine große Rolle für die Anzahl der Frischlinge.

    Klimaschutz und Artenvielfalt statt Jagd nach dem Gewinn

    Ministerpräsident Dr. Markus Söder fordert, der Wald solle primär nicht mehr der Gewinnerzielung sondern dem Klimaschutz und der Artenvielfalt dienen.  Der BJV kann das nur unterstützen, vor allem im Staatswald. Privaten Waldbesitzern, die vom Holz leben, muss ein Wirtschaften natürlich weiterhin möglich sein.

    Bäume mit Verbiss sind kein Problem für den Klimaschutz, denn sie sterben keineswegs ab, sondern wachsen munter weiter. Sie wachsen allerdings nicht ganz so schnell und sind stärker verzweigt. Für den Klimaschutz aber ist dieser Baum genauso wertvoll. Denn Verbiss ist kein ökologisches, sondern allein ein wirtschaftliches Problem.

    Selbstverständlich wissen die bayerischen Jäger um die Sorgen der Privatwaldbesitzer und der Notwendigkeit angepasster Wildbestände.

    Waldumbau mit Wild

    Der BJV fordert deshalb ein klares Bekenntnis zu den heimischen Wildtieren in einem  dazugehörigen artenreichen Wald und verurteilt einseitige Forderungen, die nur zu Lasten der Wildtiere gehen und die Schuld an den aktuellen Waldkalamitäten dem Schalenwild in den Äser schieben wollen. Deshalb bringt sich der BJV auch selbst mit seinen Fachleuten ein, um  Konzepte zu entwickeln, die den Gegebenheiten in den unterschiedlichen Naturräumen Bayerns gerecht werden. BJV-Präsidiumsmitglied Prof. Dr. Hartmut Wunderatsch, Vorsitzender des Arbeitskreises Forstliches Gutachten, wird dazu ein Kompetenzteam Waldumbau ins Leben rufen und gemeinsam mit den Landwirten und Waldbesitzern nach Möglichkeiten suchen, wie die Jagd ihren Beitrag zu einem erfolgreichen Waldumbau leisten kann.

    Pressemitteilung: Nur Wald mit Wild ist gelebte Ökologie

    Bildnachweis: BJV

    Ansprechpartner für Pressefragen

    Thomas Schreder, Pressesprecher
    Tel. 089 / 990 234 77
    E-Mail: t.schreder@jagd-bayern.de

    Dr. Gertrud Helm, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Presse
    Tel. 089 / 990 234 38
    E-Mail: gertrud.helm@jagd-bayern.de

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  • Schießvormittag im Aimcenter am Irschenberg

    „Das oberbayerische Jägerinnenforum veranstaltet einen Schießvormittag im Aimcenter am Irschenberg (www.aimcenter.de), Salzhub 17, 83737 Irschenberg, am Samstag, den 21. September 2019 von 10.00-12.00 Uhr organisiert. Das gesamte Schießkino und der Simulator  sind belegt. Am Simulator wird das exakte Schwungverhalten unter fachkundiger Leitung geübt. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Wir erhalten einen Sonderpreis. Die Kosten werden sich auf rd. 34,00 bis 40 € belaufen (je nach Teilnehmerzahl). Bitte meldet Euch verbindlich bis zum 13. September bei Karin Gerling per Mail (jaegerinnenforum-oberbayern@jagd-bayern.de) an. Ausklingen wird der Vormittag im Anschluss beim Dinzler (um die Ecke).“

     

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  • Jägerinnen im Landtag

    Jägerinnen folgen Einladung von Barbara Regitz (M.d.L.)

    Letzten Dienstag war es soweit. Auf Einladung von Barbara Regitz trafen sich die Vertreterinnen von Oberbayern, Niederbayern, Oberpfalz, Unterfranken, Mittelfranken, Oberfranken und Schwaben des Bayerischen Jägerinnenforums zum Erfahrungsaustausch mit Mitgliedern des Bayerischen Landtags zum Mittagsgespräch. Das einstige Männerhandwerk Jagd ist schon lange kein solches mehr und der Anteil der Frauen unter der Jägerschaft wächst ständig und immer schneller. Und sie wollen etwas bewegen und haben sich deshalb bayernweit organisiert.

    Zum Termin blieb Fr. Regitz, selbst Jägerin, nicht allein, sondern wurde von den Abgeordneten Alexander Flierl, jagdpolitischer Sprecher der CSU und Volker Bauer, ebenfalls Jäger sowie Thomas Kreuzer, Vorsitzender der CSU Fraktion im Landtag.

    Die Jägerinnen haben an diesem Termin vor allem die ihnen wichtigen Themen gegenüber der Politik platziert. Dabei wurde z.B. vorgeschlagen, Wald und Natur im schulischen Bereich über Waldinformationstage für Lehrer Raum zu geben. „Das Klima ist maßgeblich der Effekt einer erfolgreichen Waldpolitik, das Wissen dafür dafür ist am besten durch ein aktives Erleben zu erlangen. Weiter wurde von den Jägerinnen eine Checkliste in Sachen Wildunfall angeregt. Die Prozesse nach einem Unfall seien noch nicht an allen Stellen gleichermaßen etabliert. Eine Checkliste mit der richtigen Informations- und Verhaltenskette sowie Nennung der richtigen Ansprechpartner wie Polizei, Jäger, Rettung und Erläuterung der tierschutzrechtlichen Aspekte für Fahrschulen und Jagdschulen würde nach Meinung der Jägerinnen sicher gute Dienste leisten.

    Als dritter Punkt wurde der von den Jägerinnen beworbene Kitzretter – einer einfachen Lösung, die an Mähwerken angebracht werden kann – angesprochen. Damit thematisch in Verbindung steht die Aktion „Kids for Kitz“ der Jägerinnen. Hierfür haben die Jägerinnen eine eigene Homepage geschaffen, bei der sich Kinder darüber informieren können, wie sie sich bei der Kitzrettung beteiligen können.

    Nach dem Termin fasst Karin Gerling vom Jägerinnenforum Oberbayern zusammen: „Nicht nur das Maximilianeum war für uns beeindruckend, sondern vor allem die Bereitschaft der Abgeordneten uns Jägerinnen zuzuhören und eine offene Diskussion auf Augenhöhe zu führen.“

    Renate Weber, Repräsentantin des Jägerinnenforums für ganz Bayern des BJV bemerkte: „Für die Abgeordneten war vermutlich die Abordnung ausschließlich bayerischer Jägerinnen auch nicht ganz unspektakulär. Und dass wir thematisch nicht locker lassen werden wissen sie jetzt auch.“

     

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