Einzelnachricht

 

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Fuchs- und Raubwildwochen in der Hegegemeinschaft NEA I

Abschluss mit Streckelegen fand am 15.02.2020 in Stöckach statt...


08.02.2020

Mit dem Gewehr gegen den Klimawandel, geht’s noch?

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24.09.2019

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Jagdliche Brauchbarkeitsprüfung des Jägervereins Neustadt/Aisch und Umgebung e. V.


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16.04.2015

Faszination Naturfotografie

Jagd mit Büchse und Kamera: „Es gibt halt nichts Schöneres als was Schönes!“


05.04.2015

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24.09.2019

Wildunfallgefahr

Vorsicht Autofahrer...


Vorsicht Autofahrer: 
Jetzt im Herbst erhöhte Wildunfallgefahr

  • Neustädgter Jägerschaft warnt vor erhöhter Wildunfallgefahr
  • Maisernte – Fuß vom Gas
  • Vorsicht, ein Wildtier kommt selten allein
  • Was tun, wenn die Kollision unvermeidlich ist?

Mit dem Herbstanfang herrscht auch wieder erhöhte Unfallgefahr auf dem Weg ins Büro. Der Berufsverkehr fällt in die Dämmerung und damit in die aktive Zeit von Rehwild, Wildschweinen und Rotwild. Fallendes Herbstlaub, Nässe und Nebel sind eine zusätzliche Gefahrenquelle für den Autofahrer. Sie sorgen für rutschige Straßen und verlängerte Bremswege.

 

BJV appelliert an Autofahrer zur Vorsicht
Der Jägerverein appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer: „Fahren Sie vorsichtig, auch in Ihrem eigenen Interesse, wenn Sie durch Waldstücke und entlang von Hecken fahren, kann unvermittelt Wild auf der Straße auftauchen. Behalten Sie daher auch immer den Fahrbahnrand im Auge und seien Sie stets bremsbereit.“

 

Maisernte – Fuß vom Gas!
Jetzt Besonders groß ist jetzt die Gefahr auch in der Feldflur. Die Maisernte ist in vollem Gange. Der Mais hat unseren Wildtieren, vor allem den Rehen und Wildschweinen, während der Sommermonate ideale Deckung geboten und damit ein rundum sicheres Versteck. Wenn jetzt die großen Häcksler anrollen und Reihe für Reihe ernten, flieht das Wild panisch aus dem Feld und rast ohne Halt auch über die Straße. Meistens lässt sich diese Flucht nicht voraussehen. Das heißt, die Autofahrer müssen auf alles gefasst sein.

Wenn Sie jetzt an einem Maisfeld vorbeikommen, dann fahren Sie besonders vorsichtig und seien Sie immer bremsbereit. Fuß vom Gas, Geschwindigkeit anpassen und genügend Abstand zum Vordermann halten. Zudem sollten Sie die Fahrbahnräder nicht aus den Augen lassen.

Ein Reh kommt selten allein
Um diese Jahreszeit sind Rehe und Wildschweine selten allein unterwegs. Das heißt, wenn ein Tier über die Straße läuft, muss der Autofahrer damit rechnen, dass noch andere folgen. Der Nachwuchs zum Beispiel, läuft dem Muttertier blindlings hinterher.

Was tun,  wenn die Kollision unvermeidbar ist?
 
Lässt sich eine Kollision nicht mehr vermeiden, ist ein kontrollierter Aufprall besser als unkontrolliertes Ausweichen. Taucht auf der Fahrbahn ein Stück Wild auf, sollten Sie sofort abblenden und kontrolliert bremsen. Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern, müssen Sie das Lenkrad unbedingt gerade halten. Versuchen Sie auf keinen Fall unkontrollierte Ausweichmanöver!

Ruhe bewahren
Die goldene Regel zum korrekten Verhalten lautet: Ruhe bewahren! Die Neustädter Jägerschaft rät: Schalten Sie Ihre Warnblinkanlage ein, legen Sie Ihre Warnweste an und sichern Sie die Unfallstelle mit einem Warndreieck. Personenschutz geht vor!

Wichtig ist auch das korrekte Angeben des Unfallortes mit Hilfe des Navigationsgerätes, des
Handys oder der Straßenmarkierungen. Oft hilft auch ein Blick auf Stationszeichen am Straßenrand.

Verletze Tiere dürfen keinesfalls angefasst werden. Das gilt vor allem für Wildschweine, sie können aggressiv sein. Wurde das Wild durch den Zusammenstoß getötet, sollte man es nach Möglichkeit mit Schutzhandschuhen von der Fahrbahn an den Rand ziehen, um Folgeunfälle zu vermeiden.

Das getötete Wild nicht mitnehmen!
Das getötete Wild dürfen Sie übrigens auf keinen Fall mitnehmen, das wäre Wilderei.  Laut Gesetz müssen Sie einen Wildunfall unverzüglich der Polizei melden. Nur so kann der zuständige Revierpächter verständigt und das leidende Tier vom Jäger erlöst werden. Denn auch wenn das Wild nach der Kollision scheinbar unversehrt weiter läuft, ist es meistens schwer verletzt und geht jämmerlich zu Grunde.