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20.05.2015 Von: Joachim Fahsl

Fuchsräude im Landkreis

Aus aktuellem Anlass informiert der Jägerverein über die besorgniserregende Mitteilung vom Auftreten der Räude beim Fuchs im Einzugsbereich des Jägervereins Neustadt.


Mit Besorgnis registriert der Jägerverein Neustadt Meldungen der Jagdpächter mit der Mitteilung, räudige Füchse in ihren Revieren geortet zu haben. Dies ist sehr bedenklich und macht der Jägerschaft erhebliche Sorgen, da die Räude eine hochansteckende Krankheit ist, die über direkten oder indirekten Kontakt mit erkrankten Tieren übertragen wird. Der indirekte Kontakt ist jeder von den Tieren zurückgelegte Weg.

Besonders gefährdet sind unsere Haustiere, die mit ihren Kontakt zu uns die Übertragung der Räude auf den Menschen verursachen. Bei Haustieren und Menschen gibt es sehr gute Therapiemöglichkeiten. Trotzdem gilt: „Vorbeugung ist besser“. Aus diesem Grund darf man Hund und Katze nicht unkontrolliert durch die Gegend streifen lassen. In Wald oder Buschnähe empfehlen wir, den Hund anzuleinen.

Für die Jägerschaft, auch aus der Sicht des Tierschutzes gilt es, den Seuchenzug einzudämmen, indem man sichtlich erkranktes Wild vorrangig dezimiert und der erhöhten Fuchspopulation entgegenwirkt.

Sollte man bei Spaziergängen in der Natur ein an der Räude erkranktes Tier finden, dieses keinesfalls berühren, sondern sofort das zuständige Veterinäramt bzw. den zuständigen Revierpächter oder die Polizei verständigen, diese weiß über die Zuständigkeit der Reviere Bescheid.

Meldungen über Räudefälle im Landkreis Neustadt a. d. Aisch – Bad Windsheim unter vorstand@jaegerverein-nea.de