Einzelnachricht

 

weitere Nachrichten

13.12.2018

Vielerorts Wald und Wild im Einklang

Ergebnis zeigt großen Einsatz von Jägern Waldbesitzern und Forstleuten, viele grüne...


03.12.2018

Jagdhunde in Gefahr?

Das Aujeszky-Virus kommt bei Wildschweinen häufig vor. BR-Mediathek...


10.11.2018

Wie gefährlich ist die Hasenpest?

Jäger aus der Oberpfalz sind offensichtlich an der Hasenpest erkrankt, so können Sie sich...


07.11.2018

Vorsicht Autofahrer: Erhöhte Wildunfallgefahr

Jägerverein Neustadt/Aisch und Umgebung warnt vor erhöhter Wildunfallgefahr...


06.11.2018

Hubertusmesse in Münchsteinach

Bericht NN-ONLINE...


06.11.2018

Eröffnung der Wildbretwochen im Landkreis

Vom 10. bis 25. November können sich Feinschmecker aus der Region freuen - Bericht NN-ONLINE


24.07.2018

Jahreshauptversammlung und Pflichthegeschau 2018

Bericht NN-ONLINE....


07.11.2018

Vorsicht Autofahrer: Erhöhte Wildunfallgefahr

Jägerverein Neustadt/Aisch und Umgebung warnt vor erhöhter Wildunfallgefahr...


Die Zeitumstellung lässt die Wildunfallgefahr steigen

Die Presse berichtet fast täglich über Wildunfälle. Der Berufsverkehr fällt meist in die Dämmerung und damit in die aktive Zeit von Rehwild und Wildschweinen. Fallendes Herbstlaub, Nässe und Nebel sind eine zusätzliche Gefahrenquelle für den Autofahrer. Sie sorgen für schlechte Sicht, rutschige Straßen und verlängerte Bremswege. Jägerverein appelliert deshalb an Autofahrer zur Vorsicht Der Vorsitzende des Jägervereins Neustadt, Walter Billmann appelliert deshalb an alle Verkehrsteilnehmer: „Fahren Sie vorsichtig, besonders in der Dämmerung und bei Nacht, auch in Ihrem eigenen Interesse, wenn Sie durch Waldstücke und entlang von Hecken fahren kann unvermittelt Wild auf der Straße auftauchen. Behalten Sie daher auch immer den Fahrbahnrand im Auge und seien Sie stets bremsbereit.“


Ein Reh kommt selten allein

Um diese Jahreszeit sind Rehe und Wildschweine selten allein unterwegs. Das heißt, wenn ein Tier über die Straße läuft, muss der Autofahrer damit rechnen, dass noch andere folgen.
Walter Billmann: „Taucht auf der Fahrbahn ein Stück Wild auf, sollten Sie sofort abblenden und kontrolliert bremsen. Ist ein Zusammenstoß nicht mehr zu verhindern, müssen Sie das Lenkrad unbedingt gerade halten. Versuchen Sie auf keinen Fall unkontrollierte Ausweichmanöver!“ Das getötete Wild darf der Autofahrer übrigens nicht mitnehmen, betont Billmann: „Sichern und markieren Sie die Unfallstelle deutlich. Melden Sie den Wildunfall der Polizei, sie benachrichtigt dann den örtlichen Jäger.“

Der Autofahrer kann Unfälle vermeiden.

Wer die unerwünschte Begegnung mit den Wildtieren auf der Straße möglichst vermeiden will, der sollte den Fuß vom Gas nehmen, rät Walter Billmann. Der ADAC fordert die Fahrgeschwindigkeit der Sichtweite anzupassen. Bei einer Sichtweite von 50 Metern darf also nicht schneller als 50 km/h gefahren werden.

 

Bayerische Jäger tun viel, um Wildunfälle zu verhindern

Aber auch Bayerns Jäger tun viel, um die Wildtiere davon abzuhalten, die Straße zu überqueren. Sie montieren akustische Wildwarner, legen so genannte Duftzäune an oder montieren entlang der Straßen blaue Wildwarnreflektoren. Die Wirkung dieser Reflektoren ist teilweise umstritten, manchmal wirken sie besser, manchmal weniger. Nur eines lässt sich sicher beobachten: viele Autofahrer fahren vorsichtiger und bremsen ab, wenn sie auf eine Strecke mit blauen Reflektoren kommen. Auch so können Wildunfälle vermieden werden. Der Jägerverein Neustadt begrüßt alle Systeme, die einen Wildunfall verhindern können.

Die Ursachen für Wildunfälle sind vielfältig. Der hohe Freizeitdruck in Feld und Wald bis in die Abendstunden lässt das Wild zunehmend nachtaktiv werden und auch die intensive Landbewirtschaftung treiben die Wildtiere sozusagen auf die Straße. Die Zerschneidung von Lebensräumen durch Straßen und andere Bauprojekte, die gestiegene Verkehrsdichte und zu schnelles Fahren bei Nacht sind weitere Gründe für die steigende Zahl an Wildunfällen.

 


Für richtiges Verhalten bei Wildunfällen gibt es den Wildunfall-Flyer des Bayerischen Jagdverbandes (BJV)


Darin informiert der BJV alle Verkehrsteilnehmer, wie sich Wildunfälle vermeiden lassen und wie man richtig reagiert, wenn ein Zusammenstoß unvermeidbar ist. Den Flyer finden Sie unter:


https://www.jagd-bayern.de/uploads/media/Wildunfall_Flyer.pdf